Ihr Praktikum in der Kanzlei für Umweltrecht läuft gut, trotzdem säße Toni Hansen lieben bei der Kanu-Demo mit im Boot als in öden Sitzungen mit schwafelnden Politikern. Auch Polizeiobermeisterin Nina Hempel hadert mit ihrer Stellung, würde lieber Morde aufklären als Fahrraddiebstähle. Die Wege der beiden kreuzen sich erneut, als eine Brausefirma aus Singapur sich in Brandenburg niederlassen will: Lokale Interessen kollidieren. Und plötzlich treibt eine Leiche in der Spree.
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Umwelt
Dürre ist nicht länger nur ein Phänomen des globalen Südens. Der Wassernotstand hat auch Deutschland längst erreicht. Brandenburg zählt dabei laut Dürremonitor des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung im Mittel der letzten Zehn Jahre zu den am stärksten von Dürre betroffenen Regionen Deutschlands. Als sich dann auch noch eine Brausefirma aus Singapur ansiedeln will, gibt es Tote. Beim zweiten Fall für Toni Hansen und Nina Hempel dreht sich alles ums Thema Wasser. Und wie immer baut Anna Mai reale Fakten in ihre fiktiven Fälle ein und bleibt trotz aller Fiktion dicht dran an den aktuellen Problemen im Land.
Toni (Antonia) Hansen: Klimaaktivistin und angehende Anwältin will einem Freund helfen und landet gefesselt in einem Keller.
Polizeiobermeisterin Nina Hempel: muss nach einem verschwundenen Finger suchen und fischt dabei eine Leiche aus der Spree.
Patrick von Norden: schreibt einen Naturschutzblog, organisiert eine Kanu-Demo und trägt ziemlich teure Kleidung
Landwirtin Peggi Wernitz: fürchtet um das Wasser für ihre Rinder. Und mag weder die Polizei noch Schlaumäuse.
Kannibal: steckt seine Nase überall hinein und wird als Menschenfresser beschimpft.
Nika: wartet dringend auf den nächsten Job, denn nichts ist tödlicher als die Langeweile in einem Reihenhaus.
Rezensionen
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Rezensionsexemplare auch E-Pub oder PDF-Fahnen können angefordert werden bei Else Laudan, Argument Verlag, e.laudan@argument.de